Is this a freakin‘ Foodblog? Isitlove geht fremd…

Was soll ich sagen. Es ist schon super, so einen Liebesblog zu haben, wenn liebestechnisch einfach nichts geht. Doch wartet: Letzte Woche traf ich den Mann meiner Träume (er reiht sich ein). Meine Güte war der unglaublich wahnsinnig super! Das findet auch seine Freundin, die übrigens Ärztin ist (kein Neid!). Also träume ich jetzt manchmal nachts von ihm und warte einfach drauf, bis seine Ärztin ihm zu langweilig ist oder umschult und nach Afrika zieht. Ehrlich… der war der Knaller. Outdoor-Typ gepaart mit sexy Studierten-schlau. Dazu berufstechnisch irgendwas mit Marketing und online, vielbespracht und mit Dreitagebart. Und so schöne Zähne. Und Hände… ach lassen wir das.

Was ich hier eigentlich sagen wollte: Da ich nichts singlemäßiges zu schreiben habe, werde ich hier ausführlich über den Rest meines Lebens berichten. Ich weiß, das interessiert auch bestimmt auch sehr. Im Moment probiere ich viel Neues aus, manches behalte ich bei, manches lasse ich wieder fallen. Zum Geburtstag habe ich von meiner Cousine dieses Buch „Vegan For Fit“ geschenkt bekommen und sah darin eine Aufforderung an mich selbst, dieses Vegandingens mal zu testen. Heute fängt es an, 30 Tage. Kein Fleisch, kein Fisch, keine heimlichen tierischen Fette. Zudem: Kein Zucker, kein Weizen, kein Alkohol… kein Kaffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!! Das letzte Mal hatte ich mir das zur Fastenzeit vorgenommen, hat nicht geklappt. Nun allerdings bin ich highly motivated und habe sogar schon diverse Utensilien eingekauft.

Ein Veganer zu sein, kann sich wirklich nicht jeder leisten, habe ich das Gefühl. Mal abgesehen davon, dass die meisten Lebensmittel quatrippel mal so teuer sind, benötigt der gute Veganer anscheinend auch diverses Zubehör. So empfiehlt Herr Hildmann einen superduper Mixer für schlappe 700€, dazu einen Dehydrator (nochmal 500€) und eine Maschine, die aus diversem Gemüse spaghettiartige Formen schnitzt. Ich besitze nun also einen Gemüsespaghettimacher und bin schon fleißig dabei, alle meiner Nahrungsmittel erst mal zu spaghettifizieren. Spaß macht es. Nun ist also mein Plan, dass ich die Woche über wie so ein Foodblogger oder einer der Diät-Instagram-Accounts mein Essen fotografiere, tolle Rezepte notiere, und hier einmal pro Woche festhalte, wie es so lief. Ich gebe zu, dass ich das wohl brauche, um die 30 Tage durchzuhalten. Wenn ihr tolle Rezeptvorschläge habt, immer her damit, freue mich über alles, denn irgendwann ist auch das Buch leergekocht 🙂 Ich trinke jetzt einen grünen Tee und freu mich, mir heute Abend irgendwas mit Hirse zu kochen. Stay tuned for more #vegan stuff

#veganforfit – is it love? – we will see

xoxo_Carrie_2

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17 Gedanken zu “Is this a freakin‘ Foodblog? Isitlove geht fremd…

      • Das vegane Essen. Habe schon auf Zucker, Fleisch und Kaffee verzichtet. Geht alles aber habe dann Fisch und Ei gegessen. Wenn das auch noch wegfällt dann würde ich nur Nudeln mit Tomatensoße essen.

      • Ich war vor ein paar Wochen in Zürich in einem begaben Restaurant und war positiv überrascht. Eine Bolognese, da hätte ich keinen Unterschied gemerkt und selbst Chicken Nuggets aus Soja waren ganz hervorragend. Es geht also.

        Bin gespannt was Du nach den 30 Tagen sagst

  1. Vegan schaffe ich und mache ich auch immer wieder für eine Weile. Aber gleichzeitig Zucker und Weizen? Respekt! Bin gespannt, was du berichtest. Und vielleicht findet sich ja ein veganer Hottie an irgendeinem Saftstand 😉

  2. oh, du auch? na dann, viel erfolg 🙂 vegan wäre (vor allem dauerhaft) nichts für mich, lässt sich gefühlt mit meinem arbeitsalltag absolut nicht vereinbaren und ich müsste auf zuviel, das ich wirklich mag, verzichten. aber ich bin sicher, dass es dem körper gut tut, wenn man das für eine weile durchzieht, also toitoi und auf und über einträge aller art freue ich mich sowieso 🙂

  3. Guuuuteeeee Ideeee.. 🙂
    Traummann vergeben – also bekämpfen wir den dicken Hintern, denn irgendwo muss es ja dran liegen, dass man auf der Singlebörsen-Schlachtplatte immer als letztes Appetithäppchen, das zwar alle angepackt aber keiner wirklich haben wollte, übrigbleibt.. 😉
    Aber muss es ausgerechnet vegan sein? Nach meiner Erfahrung in den sozialen Netzwerken und auf Kochblogs sind viele von denen seltsam militant, wenn es um die Verwendung tierischer Produkte geht. Kaum kommt ein Ei in ein Rezept wird schon „Mörder“ gekräht..
    Die ständige Verfüg- und Bezahlbarkeit von Fleisch hat uns natürlich zu diesen aufgedunsenen Fettsäcken werden lassen. Nicht umsonst gibt es den Begriff ‚Sonntagsbraten‘ – ich kann mich eben auch noch an Zeiten erinnern als Fleisch nur am Wochenende auf den Tisch kam.
    Nicht umsonst lassen uns die Fast-Food Ketten zu unförmigen Schwabbeln werden. Habe letztens eine Folge „Biggest Loser – Teen“ gesehen – erschreckend – und noch vor 40 Jahren völlig undenkbar, dass ein Kind von 17 Jahren 160 Kilo wiegt.
    Habe meine Ernährung auch schon vor längerer Zeit umgestellt (ja, selbst mein Körper ist nicht mehr perfekt – hättest Du jetzt nicht geglaubt, was?..) und den Verzehr von Fleisch stark reduziert – aber komplett auf Vegan wechseln? Nee, das wär dann doch nix..
    Wenn man dazu auch noch seinen Ferrari in Zahlung geben muss, um die ganzen notwendigen Kochutensilien anzuschaffen – na ich weiß nicht.. 😉
    Lass Dir für das Geld doch Essen liefern. Eventuell ist dabei ja irgendwann ein knackiger südländischer Pizzabote – und dann kann man sich ja die Pizza teilen. Und irgendwie ist der ja auch im Marketing tätig und vielsprachig.. 😉
    Aber Du machst das schon.

    Gutes Gelingen und beste Grüße

  4. Viel Glück. Mein Sohn machte das auch mal. Nach einer Woche gab er auf. Trotz väterlichem Rat, dass ein Mann zu Ende bringt, was er anfängt und auch mal Durchhaltevermögen zeigt. Also sei stark und gutes Gelingen.

  5. Na dann mal viel Erfolg! Deine Abnehmerfolge wirst du jedoch nicht haben, weil du dich vegan ernährst, sondern weil du Kohlenhydrate als Energielieferant durch Fette ersetzt. Das ginge dann natürlich auch wieder ohne den Verzicht auf Fleisch, zumal dort wiederum viel höhere Mengen an Aminosäuren stecken, welche dich tagsüber Glück verspüren und nachts besser schlafen lassen. Sei es drum, wenn es denn unbedingt eine „Challenge“ sein muss… langfristig wäre eine Ernährungsumstellung zwar sinnvoller, aber dann müsstest du auch nicht auf Fleisch, Alkohol oder fettigen Käse verzichten.
    Wer nicht dringend irgendwelche „Trend-Bücher“ benötigt, die fundierte Wissenschaften trivial illustriert hinter Bio-, Vegan- oder Asbest-frei-Wasauchimmer verstecken, kann sich etwas einlesen oder eben mal nach Patric Heizmann suchen. Dieser erklärt Ernährung sogar noch so lustig, dass man ihm kaum noch glauben möchte.
    Man muss nicht teure Lebensmittel oder Instrumente kaufen, um durch Ernährung abzunehmen. Es genügt völlig wenn man die billigsten Lebensmittel (high-carb) ignoriert und endlich mal dosiert mit Nudeln, Reis, Brot, etc. umgeht und der Low-Fat-Lüge den Rücken kehrt. Wer heute noch Kalorien zählt, hat Nachholbedarf in Sachen Ernährungswissenschaften. Euer Körper benötigt Energie, jedoch diese nur sehr wenig aus Kohlenhydraten.
    Wer glaubt, dass er vegetarisch oder vegan bedingungslos gesund lebt bzw. schlank wird, sollte hinterfragen, warum ein harter Vegetarier, wie Dirk Bach einerseits so adipös sein konnte und dann noch so früh sterben…

    • Danke für diesen Kommentar. Ich mache das nicht als Diät, sondern schlichtweg weil ich neugierig bin. Ich will wissen, was mit meinem Körper passiert wenn ich mich vegan ernähre. Geht es mit besser, schlechter, was auch immer 🙂

      Und ich denke was Ernährung angeht scheiden sich die Geister doch sehr und da lasse ich mich lieber auf keine Diskussion ein 🙂

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