I love Strom

Irgendetwas muss den doch leicht ungut beginnenden Tag wieder rausreißen. Heute Morgen wache ich auf, schaue auf mein Handy, kein WLAN. Im Grunde weniger tragisch, aber als ich aus dem Bett um die Ecke linse sehe ich, dass auch die Box aus der das WLAN kommt, nicht geht. Genau so wenig wie das Licht. Hier ist mir deutlich bewusst geworden, dass moderne Dinge wie zum Beispiel Strom, mir doch überaus wichtig sind. Ich möchte meine Schminkkünste, die ich heute Morgen bei Kerzenschein in meinem Bad ohne Tageslicht vollführt habe, als minderprofessionell einstufen. Zumindest habe ich keine Flecken im Gesicht. Kein Licht, kein Fernseher, kein Radio, kein Handyempfang, weder bei mir noch bei allen anderen Nachbarn im Umkreis von ca. 5 Kilometern. Und vor allem: KEIN KAFFEE! Und das schreibe sogar ich in Großbuchstaben. Ohne Kaffee bin ich quasi nicht überlebensfähig und zugegebenermaßen auch nicht besonders umgänglich.
Zum Glück hatte ich immerhin kein U-Bahn Chaos wie viele andere, aber als ich an meiner Station ausstieg und auf die wirklich (und das ist wirklich nicht übertrieben) sehr lange Rolltreppe Richtung Tageslicht zuging, stellte ich mit Freude fest, dass diese auch außer Betrieb war. Ich bin ohne Pause hochgespurtet, nicht weil ich das konditionstechnisch kann, sondern nur weil nicht mal die Oma vor mir eine Pause eingelegt hat… und die Blöße wollte ich mir nun wirklich nicht geben. Dafür, oben angekommen erst mal keuchend eine zu rauchen, habe ich mich allerdings nicht geschämt. Jetzt beginne ich meinen Tag etwas verspätet aber dafür mit Latte Macchiato.

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